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Cyber-Bedrohungen nehmen über die Feiertage zu
Cyber-Bedrohungen nehmen über die Feiertage zu
Time icon 7 December 2018, 12:12 pm

Das US-Unternehmen Fortinet verdeutlicht im Rahmen des neuen Global Threat Landscape Reports, dass die Cyber-Bedrohungen weiterhin zunehmen. Zusätzlich gewinnen diese kontinuierlich an Komplexität. Insbesondere Botnets infizieren Unternehmen und verteilen sich immer breiter. 
 

Cyber-Kriminelle arbeiten an der Entwicklung neuer Bedrohungen

Der US-amerikanische IT-Spezialist Fortinet veröffentlicht vierteljährlich einen neuen Global Threat Landscape Report. Dieser genießt vor allem unter Experten ein großes Ansehen und geht auf die wichtigsten Risiken im Bereich der Cyber-Kriminalität ein. 

Eine der wichtigsten Erkenntnisse der jüngsten Veröffentlichung bezieht sich auf die Strategien der Angreifer: Diese arbeiten nicht nur an einer simplen Erweiterung des Angriffsspektrums, sondern setzen stattdessen auf neue Strategien. Die Angreifer möchten auf diese Weise Sicherheitsmechanismen von Firmen und Privatkunden überwinden. So ließ sich bei den Malware-Varianten ein Anstieg von 43 Prozent verzeichnen. Auch bei den Malware-Familien wurde ein Anstieg um nahezu 32 Prozent gemessen. Ein vergleichbares Bild zeichnet sich bei Exploits ab, denn hier stieg die Zahl der erfassten Exploits um 10 Prozent an. 
 

Mobile Endgeräte bleiben im Fokus der Angreifer

Des Weiteren zeigt sich, dass auch mobile Endgeräte weiterhin im Fokus der Angreifer stehen. Rund 14 Prozent aller Malware-Warnungen lassen sich auf das Android-Betriebssystem zurückführen. Für Kriminelle sind mobile Endgeräte eine gute Möglichkeit, um in ein Firmennetzwerk einzudringen. 

Zusätzlich zeigt sich, dass vor allem an Feiertragen und Wochenenden ein höherer schädlicher Netzwerk-Traffic zu verzeichnen ist. Zurückzuführen ist dieser Umstand auf die zahlreichen Urlaubstage in Unternehmen. Diese Zeit sollten Unternehmen daher nutzen, um Malware zu identifizieren sowie zu entfernen. Des Weiteren verdeutlicht die Studie, dass Botnets immer hartnäckiger werden und das der verschlüsselte Datenverkehr weiterhin zunimmt. Rund 72 Prozent des gesamten Netzwerk-Traffics wird verschlüsselt durchgeführt. Vor allem ältere Security-Lösungen stehen hier vor einer Herausforderung. Um diesen neuen Anforderungen gerecht zu werden, muss eine neue Herangehensweise fokussiert werden. Laut des Berichts sollte die Sicherheitsstrategie an die digitale Transformation angepasst werden. Im Fokus stellen integrierte Sicherheitskonzepte, welche eine bessere Bedrohungsanalyse gewährleisten, dar.

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